S.M. Heinz-Josef Bittner und Königin Ursula


Auch die Furth zeigt Flagge für Menschlichkeit und Solidarität



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Grußwort

Verehrte Besucher unserer Homepage,
liebe Further Schützenfamilie,
liebe Freunde unserer Bruderschaft,

Die Corona Pandemie hat uns alle in eine nie dagewesene und unvorstellbare Situation gebracht. Hierbei gilt es jetzt zunächst uns und unsere Mitmenschen durch die Einhaltung des Kontakt- und Versammlungsverbotes zu schützen.

Die Situation bringt aber auch für viele wirtschaftliche, soziale oder familiäre Herausforderungen mit sich. Viele Menschen und auch Further Schützen sind mit ihren ängsten und Sorgen allein zu Hause. Umso wichtiger ist es, dass wir den Kontakt halten und Unterstützung anbieten. Der körperliche Kontakt ist nicht der soziale Kontakt. Bleiben wir im Austausch miteinander - per Telefon, Chat oder Videodialog. Stehen wir einander bei. Dieser Zusammenhalt ist es, was uns als Bruderschaft auszeichnet.

Derzeit ist es nicht möglich, persönliche Kontakte und Zusammenkünfte in Gemeinschaft zu vollziehen. Wie und wann eine Lockerung der notwenigen Vorgaben durch das Land und die Kommune erfolgt, ist für alle ungewiss.

Mit Blick auf unser geliebtes Volks- und Heimatfest 2020 zu Pfingsten haben wir uns im Komitee und mit allen Corps und Gesellschaften per Videokonferenz ausgetauscht.

Wir sind einvernehmlich zu dem Entschluss gekommen, die Hoffnung auf einen Wiedereintritt in die Normalität nicht zu früh aufzugeben.

Diese Entscheidung haben wir unter Berücksichtigung folgender Aspekte getroffen:

> An erster Stelle und ohne Kompromisse steht die Gesundheit der Schützen und unserer Gäste. Alle weiteren Entscheidungen werden wir von den Einschätzungen der Gesundheitsexperten abhängig machen und uns uneingeschränkt an deren Empfehlungen orientieren
> Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wollen, sollte zum Ende Mai wieder ein Eintritt in die "Normalität" möglich sein, gerne ein positives Zeichen für die Menschen setzen
> Wir sind uns unserer wirtschaftlichen Verantwortung gegenüber Vertragspartnern, Unternehmungen vor Ort, wie beispielsweise Gastronomen, Uniformverleihern, wie aber auch den Schaustellern bewusst, die bereits hohe Umsatzeinbußen hinnehmen müssen

Auch wenn die Hoffnung noch so klein sein mag, lasst uns diese nicht verlieren. Es weiß zum heutigen Zeitpunkt keiner wie sich die Lage in den nächsten Wochen entwickelt. Lassen wir die Zeit für uns arbeiten und denken wir positiv in die Zukunft.

Sollte ein Schützenfest in diesem Jahr möglich sein, werden wir unausweichlich mit Einschränkungen leben müssen. Die Fackelbauhalle wird bis mindestens 20. April geschlossen bleiben, was zu weniger oder evtl. auch keinen Großfackeln führen kann. Die Musiker haben derzeit ihre Proben einstellen müssen, die Berittenen können ihre erforderlichen Trainings nicht weiterführen.

Vielleicht gibt es in dieser Zeit wichtigeres als ein gemeinsames Schützenfest, aber gerade in einer Zeit der Zurückhaltung und sozialen Isolation sehnt sich der Mensch nach Kontakten, Austausch und Gemeinschaft. Vielleicht können wir dazu bald wieder unseren Beitrag leisten.

Wir werden als Verantwortungsträger unsere nächste Zusammenkunft für den 21. April 2020 planen und aufgrund der bis dahin bekannten, neuen Erkenntnisse weitere Entscheidungen treffen. Sollte es bis zu diesem Zeitpunkt Erkenntnisse geben, die ein vorzeitiges Handeln erfordern, werden wir auch früher Entscheidungen über anstehende Veranstaltungen treffen müssen.

Stehen wir als Schützenbrüder, als Mitmenschen solidarisch zusammen, gemeinschaftlich schaffen wir es, diese Krise zu überstehen. Denken wir an unseren Nachbarn, an unseren Zug- Corps- und Gesellschaftsbruder. Die anstehenden Ostertage, an denen wir gerne mit unseren Familienmitgliedern feiern, gemeinsam in die Kirche gehen und das Wetter bei Ausflügen genießen würden, werden für uns die nächste Herausforderung darstellen. Bitte beachten wir trotzdem alle das notwendige Kontaktverbot, nur so können wir die Entwicklung der Ansteckungen minimieren.

Achtet auf euch und eure Familien. Bleibt bitte alle gesund und gerade deswegen: gesegnete Ostertage!



Jochen Hennen
Präsident/1. Brudermeister




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